Konservative Knorpeltherapie.

Bei Knorpelschäden bietet die Könighofer Praxis München verschiedene konservative Knorpeltherapien an. Im Folgenden werden diese Therapieformen beschrieben und erklärt, welche Therapie für welche Art von Knorpeldefekt eingesetzt werden kann.

Physiotherapie

Intensive Physiotherapie und Muskelaufbau führen zu einer besseren Stabilität und muskulären Entlastung des Gelenkes und folglich zu einer Beschwerdebesserung. Zudem können zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel, die Inhaltsstoffe von Gelenksknorpel enthalten, eingenommen werden.

Hyaluronsäuretherapie

Hyaluronsäure ist ein körpereigener Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Wird die Hyaluronsäure durch eine Spritze in das Gelenk verabreicht, verbessert sie durch ihre speziellen Eigenschaften die Gleitfähigkeit des geschädigten Knorpels. Somit werden symptomatisch die Schmerzen gelindert.

Die Hyaluronsäuretherapie regt die Produktion von Knorpelmatrix an und wirkt darüber hinaus entzündungshemmend. Zahlreiche Studien konnten nachweisen, dass die Hyaluronsäure das Wachstum gezüchteter Knorpelzellen positiv beeinflusst. Hyaluronsäure verlangsamt neben ihren symptomatischen Eigenschaften das Fortschreiten der Knorpelabnützung.

Da die Hyaluronsäure ein körpereigener Bestandteil ist, gibt es so gut wie keine Nebenwirkungen. Die Wirkung hält für gewöhnlich ein halbes bis ganzes Jahr an. Danach ist eine weitere Therapie problemlos möglich.

Eigenbluttherapie ACP-ARTHREX® (Autolouges Conditioned Plasma) / PRP (Platelet Rich Plasma)

Bei der ACP-Therapie oder Eigenbluttherapie handelt es sich um ein Verfahren, bei dem körpereigene Wachstumsfaktoren die Reparatur von geschädigtem Knorpelgewebe bei Arthrose stimulieren.

Die im Blut enthaltenen Blutplättchen beinhalten eine große Anzahl an verschiedenen Wachstumsfaktoren und Proteine. Diese spielen wiederum eine wichtige Rolle für die Heilung und Reparatur von Gewebe. Zudem führen zahlreiche dieser Wachstumsfaktoren nachgewiesen auch zu einer verbesserten Heilung von geschädigtem Knorpel. Dies geschieht, indem sie die Produktion von Knorpelmatrix stimulieren und knorpelschädigende Faktoren blockieren. Grundlagenwissenschaftlichen Studien zeigten, dass sich Knorpelzellen in Anwesenheit dieser Wachstumsfaktoren besser vermehren. Somit können sie mehr knorpelspezifische Matrix produzieren. Des Weiteren entfalten sie eine entzündungshemmende Wirkung.

Um die Wachstumsfaktoren aus den Blutplättchen zu konzentrieren, wird zunächst dem Patienten eine kleine Menge Blut abgenommen. Das Blut wird anschließend zentrifugiert, die Blutbestandteile in verschiedene Schichten getrennt und durch spezielle Verfahren die Schicht isoliert, die reich an Blutplättchen ist. Wichtig dabei ist, möglichst alle weißen Blutkörperchen (Leukozyten) zu entfernen. Nach der Aufbereitung wird das gewonnene, mit Blutplättchen angereicherte Blutplasma in das Kniegelenk gespritzt. Für die optimale Wirkung sind mehrere (3-5) Therapiesitzungen in einem Abstand von jeweils ca. 1 Woche notwendig. Nach einer Eigenbluttherapie kann das Knie sofort normal belastet werden. Die Wirkung der Eigenbluttherapie hält gewöhnlich ca. 12 Monate an. Auch bei der Eigenbluttherapie ist nach dem Nachlassen der Wirkung eine wiederholte Gabe möglich.

Stammzellentherapie

Eine relativ neue Therapie ist die Behandlung mit körpereigenen Stammzellen. Diese werden aus dem Fettgewebe vom Bauch oder Oberschenkel in einer speziellen Technik gewonnen. Anschließend werden dies Stammzellen separiert und später mittels Spritze direkt ins betroffene Gelenk injiziert. Die Hoffnung dahinter: Die Stammzellen sollen sich zu Knorpelzellen umwandeln und verloren gegangenes Knorpelgewebe nachwachsen lassen. In der sogenannten regenerativen Medizin gelten Stammzellen als eine Art Wundermittel und Jungbrunnen. Es handelt sich hierbei um einen ambulanten Eingriff. Die Kosten von ca. 2.500 Euro müssen die Patientinnen und Patienten selbst tragen.

Infusionstherapie

Bei Knorpelschäden gibt es derzeit keine evidenzbasierte medizinische Datenlage, welche den Knorpel über Infusionen regeneriert. Dennoch gibt es unterschiedlich wirksame und studienbelegte Therapieansätze, mittels spezieller Infusionen positive Effekte auf der Ebene der molekularbiologischen Wirkung Knochenmarködeme, Anregung des Zellstoffwechsel, Säure-Basen-Haushalt und Vitaminsubstitutionen herbeizuführen.

Als eine der führenden Medizinerinnen Münchens auf molekularbiologischer Ebene, Fachärztin für Herzchirurgie und als CEO und Gründerin des Vitamin-Ininstitute steht Frau Dr. med. Simone Eichinger Ihnen zur Verfügung.

www.vitamin-institute.com